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Über 500 Jahre Tradition

Historisches - Fränkischer Gasthof & Hotel zum Koppen

Der Koppen, eines der ältesten urkundlich erwähnten Gasthäuser Deutschlands, liegt zentral in der Mitte der Fußgängerzone Gemündens.

1509 wurde das Haus erstmals unter dem Namen „Zur guten Herberge“ erwähnt.

Es war wohl die letzte Station vor dem Aufstieg zur Birkenhainer Landstraße, die über den Zollberg nach Hanau führte.

1811 wird im Realienbuch des Bezirksamtes Gemünden als erster namentlich bekannter Wirt der Bierbrauer Josef Brönner als Besitzer des Gasthofes „Zum Kapaunen“, wie der Gasthof damals hieß, genannt.

Auch Flößer und Schiffsleute übernachteten hier. Leinreiter versorgten in den dazugehörigen Stallungen ihre Pferde.

Die Wirren des 30-jährigen Krieges und der französischen Revolution sowie des preusisch-österrreichischen Bruderkrieges haben ihre Spuren in der Geschichte des Hauses hinterlassen.

Am 5. August 1890 kaufte Anton Horn , Brauer aus Seligenstadt am Main das gesamte Anwesen. Seit dieser Zeit ist der Koppen im Familienbesitz. Der Name Koppen ist eine mundartliche Umformung des alten Namens „Kapaun“.

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JOACHIM Ringelnatz

Einer der berühmtesten Gäste war der Künstler, Poet und Abenteurer Joachim Ringelnatz, der während des ersten Weltkrieges auf dem Weg von München nach Norddeutschland in Gemünden Station machte.

Er schrieb in seinem Buch „Als Mariner im Krieg“:

„Ich stieg auf’s Gratewohl in Gemünden aus, fand viel Frohsinn, drollige Gassen und Häuser, logierte mich im Hotel Koppen ein und trank der Kellnerin Therese zulieb fünfzehn Schoppen Wein“.

500 Jahr Feier 2009

Im Jahre 2009 feierten wir mit Freunden unser 500 jähriges Bestehen.